„Tintri macht unsere Arbeit einfacher.“ Schoenberger Group wechselt von NetApp zu Tintri

Führender Anbieter für e-Commerce-Lösungen profitiert von höherer Performance, Agilität und Automation mit Enterprise Cloud

Gegründet 1878 als Hersteller und Vertreiber von Verdunkelungsanlagen und Rollos ist Schoenberger heute ein führender E-Commerce-Anbieter mit Sitz in München. Die Kernkompetenz der heutigen Schoenberger Group besteht in der Entwicklung neuer Marken- und Produktportfolios mit Schwerpunkt Rollladen- und Sonnenschutztechnik, Insektenschutz aller Art sowie Antriebs- und Steuerungstechnik. Schoenberger hält mehr als 100 Patente für zahlreiche Designs, Produkte und Anwendungen. Mit Beginn der 2000er Jahre erfand sich Schoenberger sozusagen neu:  Aus einem der Entwicklung und Herstellung verpflichteten Unternehmen wurde einer der modernsten E-Commerce-Händler.

Als Resultat der Umstellung auf ein E-Commerce-Unternehmen diversifizierte sich Schoenberger und erschloss neue Märkte, indem man die erworbene Erfahrung in E-Commerce, Logistik, Social Media, Multi-Channel-Marketing, Branding und Marktforschung nutzte. Heute beschäftigt die Schoenberger Group mehr als 400 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftet einen Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar. Um den Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden und im Bereich E-Commerce weiter führend zu bleiben, baut Schoenberger auf eine agile, flexible und automatisierte IT-Infrastruktur.

Herausforderungen an die IT – Ausfallzeiten und langsame Performance erzeugen Frust mit NetApp-Storage
Nur noch ein sehr kleiner Teil des Unternehmens ist heute noch mit der Fertigung von Sonnenschutzprodukten beschäftigt. Das Kerngeschäft ist E-Commerce und Verwaltung. Die IT-Dienste des Unternehmens werden derzeit aus drei eigenen Rechenzentren auf dem Firmengelände abgedeckt, die vollkommen redundant ausgelegt sind und damit den notwendigen Schutz vor Ausfällen bieten. Florian Geisler, CTO bei Schoenberger, erklärt: „Als Onlinehändler versenden wir aus unseren beiden Warenhäusern in Deutschland und Polen täglich rund 10.000 Pakete. Darüber hinaus betreiben wir noch unsere eigenen Fertigungslinien, die jeden Tag circa 2.000 Produkte herstellen. Sowohl der Versand als auch die Produktion sind hochgradig von unserer IT-Infrastruktur abhängig. Diese muss hochverfügbar sein, um alle wichtigen Abteilungen jederzeit unterstützen zu können. Ausfallzeiten, wenn auch nur für wenige Minuten, wären für uns ein riesiges Problem.“

Neben der Produktion und dem Versand betreibt das Unternehmen vier verschiedene Onlineportale, die teilweise von sehr großen, eigenen Abteilungen programmiert und verwaltet werden. Diese Teams verlassen sich bei ihrer Arbeit auf viele kritische IT-Dienste, die jederzeit hohe Performance bieten müssen, agil und sehr oft auch automatisiert sind. All dies wird heute von einer modernen, vollkommen virtualisierten und hochverfügbaren Enterprise-Cloud-Infrastruktur unterstützt. Vor dieser nutzte Schoenbergers IT synchrone Spiegelung durch eine NetApp Hybrid-Storage-Plattform. „Wir waren mit der Performance der bestehenden Speicherlösung nicht glücklich“, erklärt Geisler. „Der NetApp-Speicher war extrem langsam. Das Booten eines Servers hat etwa 20 Sekunden oder länger gedauert, und die Speicherprozesse zu verwalten, war eine Qual von Anfang bis Ende.“

Zusätzlich zu den Performanceproblemen bot die NetApp-Lösung keine Einsicht in die Workloads, die auf ihr liefen. Wenn es Probleme gab, musste das IT-Team erst zähe und lang dauernde Tests fahren, um das Problem zu eruieren. Als Teil dieses Prozesses musste das Team sogar einige Workloads auf eine lokale, nicht redundante SSD auslagern, was die IT-Infrastruktur des Unternehmens einer höheren Gefahr aussetzte. Auch Updates waren ein großes Problem: Die IT-Mitarbeiter konnten während der Updates keine SMB-Shares nutzen. Um den Betrieb nicht zu stören, mussten Updates deshalb an Wochenenden aufgespielt werden, wenn die SMB-Shares nicht in Benutzung waren.

Schoenberger plante darüber hinaus ein neues ERP-System zu implementieren. Doch dies stellte sich aufgrund der schlechten Performance der NetApp-Lösung als unmöglich heraus. „Als wir versuchten, das neue ERP-System zu implementieren, kam das komplette System zum Erliegen und die Latenz der NetApp explodierte auf 140 Millisekunden“, erinnert sich Geisler.

Tintri VMstore T5060: Mehr Performance, schnellere Reaktionszeiten, weniger Energieverbrauch
Auf der Suche nach einer besseren Speicherlösung begann Schoenbergers IT-Team nach einer Alternative zu suchen, die die Anforderungen an Performance, Agilität und Automation erfüllen konnte. Der Tipp eines ehemaligen Kollegen brachte Geisler auf die Idee, sich einmal näher mit Tintri zu beschäftigen. Nach einem erfolgreichen Proof of Concept entschied sich Schoenberger, ein Tintri VMstore T5060 All-Flash-System zu installieren. Denn das bot mehr Performance, schnellere Reaktionszeiten und verbrauchte weniger Energie.

Schnellere Performance und vereinfachtes Management
„Das Erste, was uns gleich zu Beginn auffiel, war, wie einfach Tintri zu installieren war. Wir benötigten gerade mal eine Stunde, um das Gerät auszupacken, zu installieren und den ersten Workload auf die Maschine zu schieben. In der Zeit hätte man eine NetApp kaum auspacken und verkabeln können“, kommentiert Geisler. „Die höhere Performance ist ein Riesenvorteil für uns. Mit Tintri benötigen wir jetzt nur noch zwei Sekunden, um einen Server zu booten – und keine 20 Sekunden wie vorher mit der NetApp. Auch die Latenzzeit ist deutlich kürzer. Von den 140 Millisekunden der NetApp sind wir runter auf nur 0,6 bis 1 Millisekunde mit Tintri.“

Ein weiterer großer Vorteil für Schoenberger war die einfache Nutzung von Tintri. Das IT-Team am Hauptsitz des Unternehmens besteht aus nur drei IT-Managern, die allesamt keine hundertprozentigen Storageexperten sind. „Tintri macht unsere Arbeit einfacher, weil es uns ermöglicht, alles, was auf dem Storage passiert, im Tintri Dashboard zu sehen. Das Dashboard zeigt uns sogar, wo Probleme aufkommen könnten, sodass wir sehr schnell und einfach reagieren können“, freut sich Geisler. „Wir haben seitdem sehr viel Zeit eingespart, die wir sonst für die Speicherverwaltung verschwendet hätten. Jetzt sind unsere Workloads automatisiert und wir haben die komplette Einsicht.“

Ein weiteres Plus: Die hohe Qualität des Tintri-Supports
„Mit der NetApp hätten wir richtige Speicherexperten sein müssen. Mit Tintri konnten wir bereits während der Evaluierung einen Fall mit dem Support lösen, was dessen hohe Qualität gezeigt hat. Somit haben für uns die Lösung und der Support überzeugt. Beide sind besser als alle anderen Lösungen, die wir vorher ausprobiert hatten“, fügt Geisler hinzu. „Wir hatten ein Switch mit einer alten Firmware im Einsatz, die ein Problem verursachte. Der Support konnte diesen Fehler nach wenigen Klicks finden, nachdem man sich Remote verbunden hatte. Unsere Erfahrung mit NetApp war genau das Gegenteil davon: Wir mussten viele Logfiles erstellen, an NetApp schicken und mussten anschließend oft nach Antworten fragen. Bei Tintri ist es andersherum: Der Support kontaktiert uns bevor wir überhaupt bemerken, dass es ein Problem geben könnte.“

Mehr Kapazität mit der Möglichkeit zu wachsen
Derzeit nutzt Schoenberger nur 50 Prozent seiner Kapazität des Tintri-Systems aus. Das Team plant jedoch eine weitere Vergrößerung seiner virtualisierten Infrastruktur. Florian Geisler fasst zusammen: „Mit NetApp konnten wir die Vergrößerung aufgrund der Schwächen des Speichers nicht planen. Jetzt mit Tintri haben wir zusätzliche Kapazität frei, um das expandierende Geschäft entsprechend zu unterstützen.“

Obgleich heute ein erfolgreiches Unternehmen im Bereich Digital Media und Marketing, hat Schoenberger seine Wurzeln nicht vergessen. Auch heute noch ist der ursprüngliche Handwerksbetrieb, der lokal Sonnenschutz und Rollläden installiert, ein aktiver Teil des Unternehmens. Für die restlichen 99 Prozent des Geschäfts verlässt sich Schoenberger auf Tintri, um eine agile, automatisierte und hoch performante IT-Umgebung bereitzustellen.